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Autor Thema: Lexikon der Anime/Mangabegriffe  (Gelesen 13307 mal)
kuscheltier
Anime-Gott


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« am: 10. Oktober 2003, 19:00:04 »

Da hier ja immer noch bei einigen Unklarheit besteht hab ich mal ein bissel gesucht.


Manga und Anime von A - Z

A - Adult-Manga/-Anime: Euphemismus für "Schweinskram" ^-^. Bezeichnet zwar strenggenommen nur, dass der betreffende Manga/Anime erst ab 18 sein sollte, aber natürlich geht es in 99,99% aller Fälle um Sex; seltener um Horror/Gewalt; manchmal um eine Kombination aus allen
dreien...
A - Anime: Sprich "anni-meh", abgeleitet vom engl. "animation". In Japan die Bezeichnung für Animationsfilme aller Art, im Westen die Bezeichnung für Zeichentrickfilme aus Japan. Mehrzahl: Anime oder Animes.

A - Anime-Comic: Ein Comic, das anstelle speziell dafür angefertigter Zeichnungen mit Sprechblasen versehene Szenenfotos aus einem Anime enthält, z.B. die Sailor Moon- und Wedding Peach-Hefte von Ehapa, die Pokemon-Hefte von Nintendo und EMA oder die vier Mononoke-Bände von Carlsen.

A - Artbook: wörtlich "Kunstbuch". Ein Kunst- oder Bildband, der überwiegend Illustrationen enthält.

B - BGM - kurz für "Back Ground Music", also die instrumentale Hintergrundmusik eines Films oder ein Soundtrack, auf dem nur diese zu hören ist.

B - Bishojo/Bihonen: (Sprich: bischohdschoh/bischohnenn.) Japanisch für "hübsches Mädchen" (Bishojo), bzw. "bübscher Junge" (Bishonen), wobei mit letzterem Begriff meist die etwas femininen, oft langhaarigen Jungs, die besonders im Shojo-Manga auftauchen, gemeint sind. Ältere männliche Charaktere sind übrigens keine Bishonen, auch wenn sie feminin aussehen: man sagt dazu Biseinen (sprich: bise-i-nenn), "schöner Mann".

C - Cel: Von "Celluloid" - eine Art Plastikfolie, auf die in Hinterglastechnik mit speziellen Cel-Farben die zahlreichen Einzelbilder gemalt werden, aus denen ein Anime besteht. Sie werden auf den Hintergrund (meist mit Gouache-Farben gemalt) gelegt und einzeln abgefilmt. Cels sind begehrte Sammelobjekte, allerdings sind nicht zu allen Serien Cels im Umlauf, da manche Studios sie nach Abschluß der Produktion archivieren und dank der wachsenden Verbreitung der digitalen Animation für manche Anime schon gar keine Cels mehr produziert werden. Zwar werden auch manche Illustrationen für Cover oder japanische Anime-Magazine eigens als Cel angefertigt, diese gelangen jedoch normalerweise nicht in Umlauf. Und nein, die deutsche Bezeichnung dafür lautet nicht "Zellen"!!!

C - CG wie CatGirl. Oft einfach nur Mädls mit katzenohren und schwanz (zb. siehe Tokyo Mew Mew)

C - CG wie Computer Grafik. Gut zu sehen in Blue Submarine #6 oder Vandread

C - Chara: kurz für engl. "Character" - eine Figur in einem Manga, Anime, Film, Rollenspiel oder Roman. Eingedeutscht "Charakter". C - Charadesign: Aussehen und Ausstattung der Charaktere in einem Manga oder Anime. Je nach dem individuellen Stil des Designers sehen die Charadesigns ein und derselben Charaktere in der Mangaversion einer Serie meist etwas anders aus als im Anime oder Videospiel.

C - Convention: Kurz "Con". Strenggenommen heißt es "der" Con und nicht "die", weil sich das Wort vom engl. "Convention" im Sinne von "Konvent", Zusammenkunft, ableitet und nicht von "convention" im Sinne von "Konventionen",Bräuche. "Die Con" hat sich allerdings auch sehr stark eingebürgert, vermutlich, weil "-ionen" im Deutschen fast immer weiblich sind. Bei einer Con handelt es sich um ein größeres Fantreffen, meist mit Filmvorführungen, Spielen und Händlerraum.

C - Cosplay - Abkürzung für "Costume Play". Auf einer Messe/Show verkleiden sich Fans als ihre Manga/Anime-Idole und zeigen sich in ihren Kostümen.

D - Dojinshi, sprich: dooohdschinnschieh. Wörtlich übersetzt, etwas "von einem Gleichgesinnten für Gleichgesinnte gemachtes". Darunter versteht man von (meist) japanischen Fans gezeichnete, selbst kopierte oder verlegte Manga; seien es eigene Stories oder neue Episoden zu bekannten Serien. Auch in Amerika und Europa ist die Dojinshi-Szene am Blühen. Beliebte Unterarten sind Adult- und Yaoi-Dojinshi. Selbstgeschriebene Geschichten sind Fanfictions, keine Dojinshi.

D - Dorama, oder auch Drama: die in Fankreisen eingebürgerte Abkürzung für terebi dorama (TV-Drama), die japanische Variante unserer Seifenopern, die allerdings meist nicht ganz so banal sind. Es gibt< Dorama zu fast allen Themen, vom Krimi zum Liebesdrama...

D - Drama-CD oder Radio-Drama (rajio-dorama): Hörspiel, auf CD oder im Radio.

E - Ecchi/Etchi: Abgeleitet von der japanisch-englischen Aussprache des Buchstaben "H" wie "hentai" (pervers). Während "hentai" schon ziemlich heftiges Material (Adult-Manga, -Anime) bezeichnet und als Anrede eine massive Beleidigung ist, benutzt man "ecchi" für die harmlosere Variante. Während "Golden Boy" auch für einen ecchi-Titel sehr harmlos ist, sind die "Countdown Stories" schon ziemlich "hentai"...
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kuscheltier
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« Antworten #1 am: 10. Oktober 2003, 19:01:11 »

E - Eyecatch: So bezeichnet man die kurzen Animationssequenzen in der Mitte einer Episode, die die Werbepause einleiten und wieder beenden sollen. Inzwischen sind sie so populär, dass man sie auch in vielen OVAs einbaut, obwohl diese nie für eine TV-Ausstrahlung gedacht waren.

F - Fansubs: Von Fans, meist in den USA, selbst untertitelte Versionen noch nicht offiziell im Westen/in Amerika lizensierter Animes, die als Videotapes oder übers Internet untereinander ausgetauscht werden. Da ein ungeschriebenes Gesetz unter den Fansubbern lautet, dass Filme, deren Lizenzen vergeben sind, nicht mehr weiterkopiert werden, werden Fansubs im Allgemeinen von den Produktionsfirmen toleriert (genaugenommen sind sie dennoch illegal).

F - Fandubs: Dasselbe wie Fansubs mit dem Unterschied, dass hier selbst synchronisiert statt untertitelt wird. Meist entstehen so eher Parodien als wirkliche Übersetzungen der betreffenden Anime.

G - Gehe in das Gefängnis. Begib Dich direkt dorthin. Gehe nicht über LOS! Ziehe nicht 4000 DM ein.

G - Gunpla/gunpura (sprich: gannpla): Die in Japa übliche Bezeichnung für GUNdam-Modellbausätze aus PLAstik. Ein gutes Beispiel für die im Japanischen häufige Verballhornung englischer Begriffe.

H - Hentai: jap. für "pervers", "Perversling" und auch die Bezeichnung für Adult-Manga und -Anime der heftigeren Sorte (deutlichere Darstellungen, größere Abartigkeiten). Nicht zu verwechseln mit der harmlosen Abart "ecchi".

I - Idol (Singer) (sprich "aidel"). Popsternchen, das nach einem kometenhaften Aufstieg und einer Periode extremen Erfolgs und intensiver Fan-Verehrung ziemlich sang- und klanglos wieder in der Versenkung verschwindet. Das Idol-Geschäft in Japan ist sprichwörtlich hart. Viele ehemalige Idols werden später Manager anderer Idols. Einen interessanten Einblick bieten Anime wie Creamy Mami, aber auch Perfect Blue.

I - Idol Card: eine ca. spielkartengroße, laminierte Karte mit dem Bild eines beliebten Charas. Damit man sie im Geldbeutel immer bei sich tragen kann. Originale Idol Cards sind auf der Rückseite wenigstens einfarbig bedruckt. Es gibt auch Fälschungen, bei denen einfach Bilder abfotografiert und einlaminiert werden, man erkennt sie an der Bildqualität und der Rückseite des Fotopapiers.

J - J-Pop/J-Rock: kurz für Pop- bzw. Rockmusik aus Japan.

K - Kaiju: Gummimonster - meist (im Film) in riesenhafter Größe, die aus dem Meer oder Weltall auftauchen, um Tokio zu zerstampfen. Godzilla, Mothra, Gamera und King Gidorah dürften einige der bekanntesten Kaiju sein, die nicht nur in Japan beträchtlichen Kultfaktor haben.

K - Kawaii: japanisch für "niedlich". In Japan eine der wohl wichtigsten Eigenschaften überhaupt: wer oder was niedlich ist, ist beliebt und begehrt...

K - Key Animation: Die wichtigsten Phasen eines Bewegungsablaufes bei der Animation (z.B.: Mund auf - Mund zu). Die Einzelzeichnungen "dazwischen", die zwei Key Animations verbinden (z.B. Mund nicht mehr ganz offen, Mund halbgeschlossen, Mund nur noch einen Spalt offen), werden als "In Between" bezeichnet.

L - Ländercode/Regionalcode: Gibt es nur bei DVDs, nicht bei CDs oder CD-Roms. Jeder DVD-Player ist auf einen bestimmten Ländercode eingestellt und kann nur DVDs mit dem gleichen Ländercode abspielen. In Deutschland ist dies Ländercode 2, in Amerika Code 1. Zwar hat auch Japan Code 2, japanische DVDs sind aber zusätzlich in NTSC, was bei Playern ohne ausdrückliche NTSC-Wiedergabe zu Schwierigkeiten führen kann (aber nicht muß). Es gibt allerdings auch codefreie DVDs (bzw. Code 0), die man auf jedem DVD-Player abspielen kann, sowie codefreie oder umschaltbare DVD-Player.

M - Manga: wörtlich bedeutet es "spielerische Bilder" und wurde von dem Holzschnittkünstler Hokusai im 19. Jahrhundert geprägt. Als sich nach dem 1. Weltkrieg die Manga, wie wir sie heute kennen, entwickelten, ging die Bezeichnung auf sie über. Genaugenommen bedeutet Manga nur "Comics" und wird teilweise synonym mit dem englischen Lehnwort "komikkusu" gebraucht, aber meist versteht man darunter speziell Comics aus Japan (auch in Japan selbst, da nur sehr wenige Comics aus anderen Ländern ins Japanische übersetzt werden). Diese sind charakteristisch in schwarz-weiß mit nur wenigen Farbseiten, und zeichnen sich durch einen großen Umfang sowie eine dadurch bedingte, eigene Erzählweise aus, die oft einem Film-Storyboard ähnelt. Fans sind sich uneinig, ob manga-ähnliche Comics aus anderen Ländern als Manga gelten oder nicht:so spricht man auch von HK-Manga (Manga aus Hong Kong), Korea-Manga (Manhwa) oder Amerimanga (Manga aus Amerika). Mehrzahl: Manga oder Mangas.
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« Antworten #2 am: 10. Oktober 2003, 19:02:41 »

M - Mecha (sprich: "mecka"). Von "mechanical". Weitgehend alle "technischen Wunderwerke", die man so in Manga und Anime zu sehen bekommt, vom Riesenroboter über das Flugzeug, welches sich in einen Kampfroboter verwandelt bis zum Raumschiff. Umgangssprachlich aber auch oft nur für Battle-Suits und Kampfroboter gebraucht. Eingedeutschte Fassung: "Mech". Mehrzahl: Mecha oder Mechs.

M - Merchandise: All der schöne (teure) Kram, den es zu einem erfolgreichen Manga oder Anime so zu kaufen gibt - Pencilboards, Idol Cards, Model Kits, Action Dolls usw. usf.

M - Model Kits: Bitte nicht "Kids" - es sind keine "Modellkinder", sondern "Modellbausätze". Diese werden meist in sehr geringer Auflage von den diversen japanischen Firmen aus Resin (Kunstharz) hergestellt (Soft Vinylbausätze sind fast vom Markt verschwunden, Hard Vinyl sind meist nur Mecha).Wie der Name schon sagt, muß man sie selbst zusammenbauen und bemalen, und wie es beim Revell-Schiffs- oder Flugzeugmodell auch nicht der Fall ist, werden die Farben und Pinsel nicht mitgeliefert... Ja, es gibt tatsächlich Leute, die da dran Spaß haben! ^-^ Andere begnügen sich damit, die Dinger zu horten, bis sie ins Rentenalter kommen, weil sie erst dann die nötige Zeit dafür haben...

M - Mook: ausgesprochen "mugk", wie engl. "book". Eine der beliebten japanisch-englischen ("Japlish") Wortschöpfungen für ein Buch (Book) im Magazinformat. Ein anderes Beispiel für Japlish ist "Gunpla" (ganpura) für Gundam-Plastikmodelle...

N - NTSC: Das in Japan und den USA übliche Verfahren zur Aufzeichnung von Filmmaterial. Die Bildsignale besitzen eine andere Frequenz und Bandbreite der Bildträger als bei den in Europa üblichen, vom NTSC-System abgeleiteten und verbesserten Systemen PAL und SECAM. Dadurch sind diese nicht kompatibel, obwohl die Kassetten exakt das gleiche Format besitzen (VHS - kurz für Video Home System, die Bezeichnung umschreibt die Norm der Laufwerke im Redcorder, die Maße der Kasetten und die Breite des Videobandes). Ein in Deutschland gekaufter VHS-Videorecorder kann VHS-Tapes aus Japan oder den USA nur abspielen, wenn er eine NTSC-Wiedergabefähigkeit besitzt.

O - OVA/OAV: Kurz für Original Video Animation bzw. Original Animated Video. Ein Anime, der direkt für das Videorelease produziert wurde, also nicht vorher im TV oder Kino zu sehen war. Wohlgemerkt - dies bezieht sich auf die Produktion in Japan. Eine Serie, die im japanischen TV lief, aber hierzulande nur als Kaufvideo erscheint, ist deswegen immer noch eine TV-Serie, auch wenn sie unter dem Label OVA Films erscheint.

O - OST - kurz für Original Sound Track.

P - PAL: Das in Europa (außer Frankreich) übliche Verfahren zur Aufzeichnung von Filmmaterial. Die Bildsignale besitzen eine andere Frequenz und Bandbreite der Bildträger als bei dem in Japan und Amerika üblichen NTSC-System und dem französischen SECAM. Dadurch sind diese nicht kompatibel, obwohl die Kassetten exakt das gleiche Format besitzen (VHS - kurz für Video Home System, die Bezeichnung umschreibt die Norm der Laufwerke im Redcorder, die Maße der Kasetten und die Breite des Videobandes).Ein in Deutschland gekaufter VHS-Videorecorder kann
VHS-Tapes aus Japan oder den USA nur abspielen, wenn er eine NTSC-Wiedergabefähigkeit besitzt. Französische SECAM-Tapes stellen hingegen in aller Regel kein Problem dar.

P - Pencilboard oder Shitakiji: Eine ca. A5 großes "Plastikbild", das ursprünglich als Schreibunterlage gedacht war. Manche älteren Pencilboards haben deswegen noch auf einer Seite ein Bild, auf der anderen eine Linieneinteilung.

R- Roman Album: Die erste Serie von Anime-Hintergrundbüchern, die es auf dem Markt gab; seit 1979 von Tokuma Shoten veröffentlicht. Jeder Band ist einer bestimmten Serie/einem Film gewidmet und stellt diese(n) in Bildern, Storyzusammenfassungen, Storyboards, Entwurfsszeichnungen, Interviews mit dem Produktionsteam, etc. vor. Das Format wurde von vielen anderen Verlagen imitiert, z.B. Kadokawa mit der Newtype 100% Collection-Reihe.

S - SD: Kurz für "Super-Deformed", diese niedlichen, kindlichen Versionen mancherCharaktere mit großem Kopf und kleinem, "zusammengedrückten" Körper. Die Bezeichnung hat sich durchgesetzt gegenüber CB (von "child-bodied", gesprochen "Chibi", was dem jap. Wort für "klein" entspricht.)

S - Sentai: (sprich:senntai) : wörtlich "Krieger-Team". Dieses Genre bezeichnet Serien, in denen Teams von Kämpfen, meist mit übernatürlichen Fähigkeiten, von denen jedem in der Regel eine Farbe sowie ein Element/Tier/Tierkreiszeichen o.ä. zugeordnet ist, gegen das Böse antreten. Einige Beispiele für Sentai-Teams sind Power Rangers, Beetleborgs, St. Seiya, Samurai (Ronin) Warriors... Sailor Moon war der erste Versuch, Sentai-Elemente mit dem Magical Girl-Genre zu
kombinieren.
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« Antworten #3 am: 10. Oktober 2003, 19:03:17 »

S - Settai: (sprich: settei): Die schwarz-weißen Vorzeichnungen - Charakterstudien, Accessoires, Settings aus mehreren Perspektiven - an denen sich die Zeichner, die die einzelnen Cels für den eigentlichen Anime zeichnen, orientieren. Sie garantieren, dass der fertige Anime einen einheitlichen Stil hat und nicht jedes Bild aussieht, wie von jemand anders gezeichnet.

S - Seiyuu: (sprich: se-i juuuh) Synchronsprecher.

S- Shojo/Shonen Sprich: Schohdschoh/schohnenn.) Die japanische Bezeichnung für Mädchen bzw. Junge. Im übertragenen Sinne auch die Abkürzung für Shojo-Manga bzw. Shonen-Manga, also Manga für Mädchen bzw. für Jungs. Shojo- und Shonen-Manga unterscheiden sich durch die bildliche und storytechnische Erzählweise, wobei die Übergänge allerdingsfließend sind. Anhaltspunkte: in Shonen-Manga ist das Seitenlayout in ordentliche Panels aufgeteilt, im Shojo-Manga gehen die Einzelbilder tweilweise fließend ineinander über, Weichzeichnereffekte und Blumenornamente werden gerne über die Seiten verteilt eingesetzt. Im Shonen-Manga ist die Story eher actionbetont, im Shojo-Manga stehen die Gefühle und Gedanken der Protagonisten im Vordergrund. Shonen-Manga weisen meist Jungs als Protagonisten auf, Shojo-Manga eher (aber nicht unbedingt) Mädchen. Beispiele für Shonen-Manga wären Oh My Goddess, Ranma 1/2, Detektiv Conan, Berserk, Akira... Beispiele für Shojo-Manga wären Sailor Moon, Zetsuai, Seimaden, Wedding Peach... Werke wie X-1999 weisen Elemente beider Genres auf.

S - Shonen Ai: Liebe zwischen Jungs. Ein Subgenre des Shojo-Manga, in dessen Mittelpunkt meist zwei heterosexuelle junge Männer stehen, die sich ineinander verlieben und mit ihren eigenen Gefühlen und denen ihrer Umwelt zurechtkommen müssen. Reale Probleme und Fragen der Homosexualität werden dabei allerdings kaum thematisiert; es geht vielmehr um die Macht der Gefühle und eine Liebe jenseits der Konventionen...

S - Side Story: Eine, meist kurze und in sich abgeschlossene, Extrageschichte oder -episode zu einer bekannten Serie, die parallel zur Haupthandlung spielt, mit dieser nicht direkt in Berührung kommt, gerne andere oder Nebencharaktere in den Mittelpunkt stellt. Das Kinospecial "Ami´s First Love" ist z.B. eine Side Story zur TV-Serie Sailor Moon Super S, und erzählt ein Erlebnis von Sailor Merkur, das in der Zeit spielt, während die Mädchen für ihre Prüfungen büffeln, also irgendwo zwischen den Erlebnissen, die in den TV-Episoden zu sehen sind.

S - SECAM: Das in Frankreich übliche Verfahren zur Aufzeichnung von Filmmaterial. Die Bildsignale besitzen eine andere Frequenz und Bandbreite der Bildträger als bei dem in Japan und Amerika üblichen NTSC-System und dem europäischen PAL. Dadurch sind diese nicht kompatibel, obwohl die Kassetten exakt das gleiche Format besitzen (VHS - kurz für Video Home System, die Bezeichnung umschreibt die Norm der Laufwerke im Redcorder, die Maße der Kasetten und die Breite des Videobandes).Ein in Deutschland gekaufter VHS-Videorecorder kann VHS-Tapes aus Japan oder den USA nur abspielen, wenn er eine NTSC-Wiedergabefähigkeit besitzt. Französische SECAM-Tapes stellen hingegen in aller Regel kein Problem dar. Sicherer ist es trotzdem,
französischsprachige PAL-Tapes aus Belgien oder der Schweiz zu nehmen.

S - Spin Off - Eine Art "Side-Story". Ein Chara wird aus einem Manga/Anime herausbekommen und bekommt seine eigene Show.

S - Storyboard: Eine Reihe von Einzelbildern, in denen skizzenhaft festgelegt wird, wie Szene für Szene des späteren Films auszusehen haben - Kameraeinstellung, Bildaufbau, dazugehörige Dialogpassagen etc. - und an denen sich das Filmteam dann orientiert.

T - Takarazuka: In dem gleichnamigen Küstenort gelegenes Elite-Mädcheninternat mit angeschlossenem Theater. Alle Schülerinnen erhalten neben dem Unterricht eine Ausbildung in den traditionellen weiblichen Tugenden sowie Gesang, Schauspiel und Tanz. Die besten treten im zugehörigen Theater in Musicals, Opern und Revues auf. Besonders die Männerdarstellerinnen ziehen eine oft fanatische, überwiegend weibliche Fangemeinde an. "Takarasiennes" sind auch als Ehefrauen sehr begehrt.
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« Antworten #4 am: 10. Oktober 2003, 19:04:16 »

Y - Yaoi: Ein Akronym für "yama nashi, ochi nashi, imi nashi - kein Höhepunkt, keine Pointe, keine Aussage"; härtere Shonen-Ai-Stories, in denen es ohne viele Umschweife direkt zur Sache geht, die dann auch sehr deutlich gezeigt wird. Böse Zungen behaupten, das Akronym steht für "yamete, oshiri ga itai" (Hör auf, mein Arsch tut weh!)

Y - Yuri: wörtlich "Lilie". Unter Fans geprägter Ausdruck für Manga und Anime (meist aus dem Shojo-Bereich), in denen die Liebe zweier Mädchen vorkommt; selten im Mittelpunkt der Handlung steht. Nicht zu verwechseln mit zur Anregung des männlichen Publikums eingebauten Lesben-Szenen in Hentai-Manga und -Anime. Bisher gibt es noch zuwenig Vertreter, um von einem eigenen Genre sprechen zu können, aber beliebt bei Yuri-Fans sind Riyoko Ikedas Lady Oscar und Oniisama e, Utena, Haruka und Michiru in Sailor Moon etc.

T - Tankobon: Nichts zum Essen, sondern einfach die Taschenbuch-Zusammenfassung mehrerer, ursprünglich in einer der telefonbuchdicken monatlichen Anthologien (deutsche Beispiele: Banzai, Manga Power) erschienenen, Manga-Kapitel.

U - UFO-Catcher: Kleine SD-Puppen aus Stoff, die in Japan in den Greiferautomaten (UFO-Catcher genannt, der Name wurde auch auf die Puppen übertragen) zu finden sind.

V - Visual Kei/Visual Rock: In den frühen 80ern eingeführter "Look", bei dem sich die Musiker "visuell", also auffällig und im weitesten Sinne ästhetisch stylen, keiner bestimmten Musikrichtung verbunden. Häufig verwendete Stilmittel sind z.B. knallbunte Haare oder wilde "Strubbel"-Perücken, gotisch angehauchte Kostüme, oder ein androgyner/femininer Look mit blassem Make-Up.

W - Werbeunterbrechungen: Viele Fans ärgern sich über die Werbeunterbrechung in Dragonball Z (RTL2), doch bei in Japan ausgestrahlten TV-Animes sind solche Unterbrechungen gang und gäbe.

In Momenten wie diesen hasse ich die Begrenzung der Postinglänge
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Ap2000
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« Antworten #5 am: 10. Oktober 2003, 19:08:31 »

S - Spin Off - Eine Art "Side-Story". Ein Chara wird aus einem Manga/Anime herausbekommen und bekommt seine eigene Show.

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Buso-senshi
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« Antworten #6 am: 10. Oktober 2003, 19:30:17 »

C - CG wie Computer Grafik. Gut zu sehen in Blue Submarine #6 oder Vandread

btw: grandiose Idee

edit: würde ich aber in den A&M Bereich verschieben
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torquemada
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« Antworten #7 am: 10. Oktober 2003, 23:02:25 »

PFLEGE DAS WEITER UND DANN MACHT EIN "STICKY" DRAUS!
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drehkopf
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« Antworten #8 am: 10. Oktober 2003, 23:09:46 »

Zitat
C - CG wie Computer Grafik. Gut zu sehen in Blue Submarine #6 oder Vandread
C - CG wie CatGirl. Oft einfach nur Mädls mit katzenohren und schwanz (zb. siehe Tokyo Mew Mew)
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dagegen.
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« Antworten #9 am: 11. Oktober 2003, 13:25:16 »

So, hab die Änderungen mal übernommen =)
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« Antworten #10 am: 11. Oktober 2003, 14:48:12 »

C - Cosplay - Abkürzung für "Costume Play". Auf einer Messe/Show verkleiden sich Fans als ihre Manga/Anime-Idole und zeigen sich in ihren Kostümen.

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« Antworten #11 am: 21. Oktober 2003, 23:15:21 »

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« Antworten #12 am: 22. Oktober 2003, 18:12:46 »

M - Mangaka (Manga/Animezeichner(rin)
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